Das vermisste Mädchen ist zurück

Vor wenigen Minuten bin ich zur Mehrzweckhalle, in denen die Schülerinnen ihre Night Preps verbringen, um einigen Schwänzern ins Gewissen zu reden. Draußen lief an mir die kleine Schwester des vermissten Mädchens vorbei und rief mich, etwas abseits, zu sich. Dann erzählte sie mir, dass seit vorgestern ihre Schwester wieder zu Hause sei. Sie sei in Morogoro, in der Nähe Dar-Es-Salaams und damit auf der ganz anderen Seite Tansanias gewesen. Allerdings sei es kein freiwilliger Ausflug gewesen, sondern Hexer hätten sie dorthin verschleppt. Jetzt sei sie wieder bei ihren Eltern und weine noch immer über das, was ihr wiederfahren sei.
Die kleine Schwester selbst fühle sich teils froh, teils traurig. Froh, dass sie wieder da sei, traurig über das, was ihr wiederfahren sei.

Sie könne mir noch mehr erzählen, aber nicht heute, da sie Kopfschmerzen habe. So hat sie mir zugesichert, morgen zu mir zu kommen um mir weitere Informationen zu geben.
Tansania bleibt halt doch irgendwo eine andere Welt.

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